Zahlen, Daten, Fakten

 

Wenn man im Internet nach Informationen zum Thema psychische Belastungen am Arbeitsplatz sucht, bekommt man über 2,5 Millionen Treffer. Nachfolgend das wichtigste für Personalverantwortliche.

 

Was sind psychische Belastungen, was psychische Beanspruchungen?

Als psychische Belastung wird die Gesamtheit aller erfassbaren Einflüsse, die von außen auf einen Menschen zukommen und psychisch auf ihn einwirken bezeichnet (DIN EN ISO 10075-1). Das sind z.B. Arbeitsaufgabe, Arbeitsumgebung, Arbeitsorganisation, soziale Komponenten, Arbeitsmittel. Davon grenzt die Definition die psychische Beanspruchung ab. Hierunter versteht man die unmittelbare Auswirkung der psychischen Belastung im Individuum. Vereinfacht kann man sagen, dass die psychische Beanspruchung die psychische Reaktion des Individuums auf die psychischen Belastungsfaktoren ist. (DIN EN ISO 100785-1).

 

Die psychische Gesundheit in Zahlen

Über 90 Prozent der Beschäftigten in Europa leiden unter Stress. Jeder 20. Arbeitnehmer wird wegen einer psychischen Erkrankung arbeitsunfähig geschrieben. Zwar erfassen immer mehr Unternehmen die psychische Belastung ihrer Mitarbeiter, tun aber offenbar immer noch zu wenig dagegen. Neun von zehn Beschäftigten

(91 Prozent) in Europa leiden unter Stress. Das Stressempfinden der Deutschen liegt dabei auf Platz zwei. Nur die Polen sind noch gestresster. Am wenigsten gestresst sind die Schweizer und die Niederländer. Das ergab eine  europaweite Studie des IT-Service-Unternehmens ADP. Befragt wurden 11.000 Berufstätige in acht verschiedenen Regionen Europas.  Insgesamt gaben 44 Prozent der Befragten an, dass Stress am Arbeitsplatz ein ständiger Faktor sei und sie sich oft oder sehr oft gestresst fühlen. 47 Prozent leiden gelegentlich unter Stress.

 

Mehr als die Hälfte der Beschäftigten leidet unter psychischer Belastung

Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt das Forschungs- und Beratungsinstitut Great Place to Work in seinem Gesundheitsindex 2015. Die Zahlen von Great Place to Work besagen, dass 52 Prozent der befragten Beschäftigten sich am Arbeitsplatz psychisch belastet fühlen, fast ein Drittel davon stark. 28 Prozent fühlen sich von der Arbeit so sehr belastet, dass ihre Leistungsfähigkeit darunter leidet.

 

Jeder 20. Arbeitsnehmer wegen psychischen Leiden krankgeschrieben

Alarmierend sind auch die Zahlen des DAK-Psychoreports (veröffentlicht 02/2019):

Im vergangenen Jahr war hierzulande jeder 20. Arbeitnehmer wegen eines psychischen Leidens krankgeschrieben. Ausgehend von den Daten der Versicherten sind hochgerechnet 1,9 Millionen Berufstätige betroffen. Seit 1997 hat sich die Zahl der Fehltage wegen derartiger Diagnosen demnach verdreifacht. Die meisten Arbeitnehmer fehlten wegen Depressionen.

Bereits heute leiden in Deutschland viele Menschen unter psychischen Erkrankungen – mit beträchtlichen Folgen für die betroffenen Personen und ihre Familien, aber auch für Unternehmen und die Volkswirtschaft.

Psychische Erkrankungen nehmen in ihrer Bedeutung zu

Trotz rückläufiger Krankenstände in den letzten Jahren wächst der relative Anteil psychischer Erkrankungen am Arbeitsunfähigkeitsgeschehen. Er kletterte in den vergangenen 40 Jahren von zwei Prozent auf 16,6 Prozent (BKK Gesundheitsreport 2018). Die durch psychische Krankheiten ausgelösten Krankheitstage haben sich in diesem Zeitraum verfünffacht. Während psychische Erkrankungen vor 20 Jahren noch nahezu bedeutungslos waren, sind sie heute zweithäufigste Diagnosegruppe bei Krankschreibungen bzw. Arbeitsunfähigkeit (BKK Gesundheitsreport 2018).

Besondere Bedeutung erhalten psychische Erkrankungen auch durch die Krankheitsdauer: Die durchschnittliche Dauer psychisch bedingter Krankheitsfälle ist mit 38,9 Tagen mehr als dreimal so hoch wie bei anderen Erkrankungen mit 13,2 Tagen im Durchschnitt (BKK Gesundheitsreport 2018).

Stressbedingt früher in Rente

Psychische Erkrankungen sind außerdem die häufigste Ursache für krankheitsbedingte Frühberentungen. In den letzten 22 Jahren stieg der Anteil von Personen, die aufgrund seelischer Leiden frühzeitig in Rente gingen, von 18,6 auf 43 Prozent (Deutsche Rentenversicherung Bund: Rentenversicherung in Zeitreihen 2018, S. 111). Im Vergleich zu anderen Diagnosegruppen treten Berentungsfälle wegen „Psychischer Störungen und Verhaltensstörungen“ deutlich früher ein; das Durchschnittsalter liegt bei 48,3 Jahren (Deutsche Rentenversicherung: Positionspapier zur Bedeutung psychischer Erkrankungen, 2014).


Kosten für Volkswirtschaft und Unternehmen steigen

Die Folge für Unternehmen und Volkswirtschaft sind Ausgaben in Milliardenhöhe: Allein die Krankheitskosten für psychische Erkrankungen betragen 44,4 Milliarden Euro pro Jahr (Destatis 2017). Die deutliche Zunahme der Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund psychischer Erkrankungen spiegelt sich auch in den zunehmenden Produktionsausfallkosten wider: Sie lagen 2016 bei 12,2 Milliarden Euro (BAuA 2017).

Gleiches gilt für den Ausfall an Bruttowertschöpfung durch Krankschreibungen aufgrund psychischer Erkrankungen. Diese betragen mittlerweile 21,5 Milliarden Euro und damit 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BAuA 2017).

Einen wichtigen Auslöser für psychische Erkrankungen sehen Fachleute darin, dass wir im Arbeitsalltag immer größerem Stress ausgesetzt sind. Auch die größere Sensibilität für psychische Probleme spielt vermutlich eine Rolle. Denn früher wurden häufig nicht die psychischen Erkrankungen diagnostiziert, sondern erst die körperlichen Spätfolgen, wie Herz-Kreislauferkrankungen, Magengeschwüre oder Migräne.

Eine Umfrage der Pronova BKK von 2019 liefert folgende Zahlen:

  • 90 % der Arbeitnehmer*innen fühlen sich von ihrer Arbeit gestresst.
  • 60 % der Arbeitnehmer*innen erleben gelegentlich typische Burnout-Symptome wie anhaltende Erschöpfung, innere Anspannung und Rückenschmerzen, mehr als 50% schlafen schlecht
  • 50 % der Arbeitnahmer*innen fühlen sich von Burnout bedroht.


Folgen psychischer Belastungen

--> für Arbeitgeber:

  • Leistungseinbruch (um bis zu 40% bereits vor einer Krankschreibung)
  • Personalausfall durch Krankheit
  • Produktivitätsverlust, Produktionsverlust
  • Langzeitausfälle und dadurch Know-how-Verlust
  • Frühverrentung und dadurch Know-how-Verlust
  • Hohe Fluktuation
  • Verschlechterung des Betriebsklimas
  • Imageverlust


--> für Arbeitnehmer*innen:

  • Erschöpfung
  • Konzentrationsstörungen
  • Erhöhte Fehlerhäufigkeit/Unfallgefahr
  • Niedrige Arbeitszufriedenheit/Innere Kündigung
  • Psychische und psychosomatische Erkrankungen
  • Auswirkungen auf das Privatleben


Burnout

Der Verlauf von Burnout kann sehr individuell ausfallen. Burnout bevorzugt kein Geschlecht und es gibt keine besonders gefährdete Berufsgruppe.
Weitgehende Einigkeit besteht über die folgenden Punkte: 


1)   Es hat sich eingebürgert, drei Kernsymptome zu unterscheiden:

  • Emotionale Erschöpfung,
  • Subjektiver Leistungsabfall,
  • Dehumanisierung (das heißt, negative bis aggressive Einstellungen zu Mitmenschen, insbesondere Kunden, Mitarbeitern und Kollegen). Dazu kommt spätestens in fortgeschrittenen Stadien ein tiefer Widerwille gegen die Arbeit oder die Arbeitsumstände.


2)   Burnout ist ein krisenhafter Prozess, also kein Zustand, der von einem Tag auf den anderen eintritt.

      Die Anfangsstadien haben wahrscheinlich die meisten Erwachsenen schon mindestens einmal erlebt.

      Der Prozess ist im Prinzip jederzeit beendbar. In fortgeschrittenen Stadien gelingt das allerdings sehr

      viel schwerer und meist nur mit Hilfe von außen.

 

3)   Burnout ist im Kern ein emotionales Phänomen, das Körper und Geist in Mitleidenschaft ziehen kann.

      Burnout kann zu völliger Arbeitsunfähigkeit, bis hin zum Suizid führen.

 

Es ist wichtig, früh die Reißleine zu ziehen und zu handeln: Frühwarnsymptome sind z.B.

  • Schlafprobleme
  • Konzentrationsstörungen
  • Leistungsabfall
  • Innere Unruhe
  • Sozialer Rückzug
  • Erhöhte Reizbarkeit, Niedergeschlagenheit
  • Krankheitsanfälligkeit



EAP – Employee Assistance Program

 

Hintergrund

Die Gesundheit seiner Mitarbeiter*innen zu erhalten, ist eine ethische und rechtliche Verpflichtung eines jeden Arbeitgebers. Aber auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist dies wichtig und sinnvoll: gesunde Mitarbeiter*innen sind mit ihrer Leistungsfähigkeit und -bereitschaft die Basis jedes Unternehmenserfolges.

 

Was ist eigentlich EAP?

Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll ein umfassendes betriebliches Gesundheitsmanagement aufzubauen und zu betreiben, bei dem auch die seelische Gesundheit der Mitarbeiter*innen Beachtung findet. Vom Grundsatz her meint EAP eine persönliche Beratung der Mitarbeiter*innen eines Unternehmens, wenn diese berufliche oder private Probleme haben. Diese Probleme können unterschiedliche Ursachen haben:

  • Beziehungsprobleme / Trennung
  • Extreme Belastung durch Pflege / Betreuung von Familienangehörigen
  • Verlust und Trauer
  • Probleme mit Kindern oder Partner
  • Spielschulden
  • Drogenprobleme
  • Persönliche Krisen etc.

Obwohl diese Problemfelder meist nichts mit dem beruflichen Umfeld zu tun haben, beeinträchtigen sie die Leistungsfähigkeit der Betroffenen.

 

Beispiel:

Ein Mitarbeiter wird - für ihn völlig unerwartet -  mit dem Trennungswunsch seiner Frau konfrontiert. Für ihn bricht eine Welt zusammen. Er befindet sich in einem Gefühlschaos aus Zukunftsängsten (was passiert mit dem Haus – wie soll das finanziell weitergehen) Selbstzweifeln (was habe ich falsch gemacht) Eifersucht (hat sie einen anderen) Verlassensängsten, Wut und Trauer. In einer solchen Situation ist es wichtig, möglichst  schnell wieder Ordnung in das Chaos zu bringen. Eine Begleitung durch therapeutisch geschulte Fachleute führt dazu, dass der Mitarbeiter seine psychische Stabilität und Leistungsfähigkeit schnell wiedererlangt und erhält.


Was hat der Arbeitgeber davon?

Mitarbeiter*innen mit Problemen, seien sie privater oder beruflicher Natur, sind oft angeschlagen und nicht wirklich bei der Sache. Das führt u.a. zu Produktivitätseinbußen durch Konzentrationsschwächen, Ablenkung bzw. Fehlerhäufung und ggf. zu Unfällen und Fehlzeiten. Wer in Gedanken z.B. bei einem plötzlich pflegebedürftigen Elternteil ist und sich Sorgen um die notwendige Unterbringung in einem Pflegeheim macht, ist in hohem Maße unproduktiv. Je schneller die private Situation bereinigt werden kann, umso eher steht er dem Arbeitgeber wieder mit der vollen Arbeitskraft zur Verfügung.

 

Auch Probleme oder Konflikte im Unternehmen können so schneller bereinigt werden, bevor sie zu ernsthaften Krisen führen. So können Mitarbeiter*innen Hinweise erhalten, wie sie sich gegenüber Vorgesetzten in Konfliktfällen verhalten  können, wie sie auf Angriffe oder Mobbingversuche der Kollegen reagieren sollten und vieles mehr. Damit lassen sich Probleme oft schon im Frühstadium entschärfen. Zudem ist die Hemmschwelle, in einer Problemsituation Hilfestellung einzuholen bei einer externen Beratung deutlich niedriger als bei einem unternehmensinternen Angebot.

 

Natürlich steht unser Beratungsangebot auch Ihren Führungskräften zur Verfügung, wenn diese Probleme mit schwierigen Mitarbeiter*innen bekommen, selbst unsicher sind oder unter ihrer Sandwichposition leiden. Denn auch für Führungskräfte ist es bedeutend leichter, einen externen Fachmann um Rat zu fragen, als im eigenen Unternehmen zugeben zu müssen, dass es Probleme gibt, mit denen sie allein nicht fertig werden.

 

Neben den o.g. Punkten kann ein EAP auch dazu beitragen, die Mitarbeiter*innen an das Unternehmen zu binden – schließlich ist Wertschätzung nicht nur in Zeiten zunehmenden Fachkräftemangels ein wesentlicher Faktor für Zufriedenheit und Betriebstreue der Beschäftigten.

 



Burnout - handeln, bevor es zu spät ist!


Burnout bevorzugt kein Geschlecht und es gibt keine besonders gefährdete Berufsgruppe. Der Verlauf von Burnout kann sehr individuell ausfallen. Weitgehende Einigkeit besteht über die folgenden Punkte:


Es hat sich eingebürgert, drei Kernsymptome zu unterscheiden:


  1. Emotionale Erschöpfung – die betroffene Person hat das Gefühl ständiger Überforderung; alles ist einem zu viel. Dieses Erleben ist dabei nicht auf das berufliche Umfeld begrenzt. Auch im privaten Bereich nimmt die Lebensfreude ab.
  2. Leistungsabfall
  3. Dehumanisierung (das heißt, negative bis aggressive Einstellung zu Mitmenschen, insbesondere Kunden, Mitarbeitern und Kollegen). Dazu kommt spätestens in fortgeschrittenen Stadien ein tiefer Widerwille gegen die Arbeit oder die Arbeitsumstände.


Burnout ist ein krisenhafter Prozess, also kein Zustand, der von einem Tag auf den anderen eintritt. Wichtig: Die Anfangsstadien haben wahrscheinlich die meisten Erwachsenen schon mindestens einmal erlebt. Der Prozess ist im Prinzip jederzeit beendbar. In fortgeschrittenen Stadien gelingt das allerdings nur

sehr schwer und meist nur mit Hilfe von außen.


Burnout ist im Kern ein emotionales Phänomen, das Körper und Geist in Mitleidenschaft zieht. Burnout kann zu völliger Arbeitsunfähigkeit,

bis hin zum Suizid führen.


  • Frühwarnsymptome sind z.B.:
  • Schlafprobleme
  • Konzentrationsstörungen
  • Leistungsabfall
  • Innere Unruhe
  • Sozialer Rückzug
  • Erhöhte Reizbarkeit, Niedergeschlagenheit
  • Krankheitsanfälligkeit


Jetzt ist es wichtig, schnell zu handeln. Die Problematik, die sich nun zeigt, liegt in unserem Gesundheitssystem. Die Wartezeiten auf einen Therapieplatz
betragen nicht selten neun Monate und mehr.


An dieser Steller können wir mit unserem erprobten Konzept der Burnoutprophylaxe und -behandlung schnell und kurzfristig helfen. Psychotherapeutische Interventionen führen zu Entlastung, innerer Ruhe und Stabilität. Ergänzende Coachingeinheiten bewirken eine dauerhafter Verhaltensänderung und somit zu mehr Resilienz.


Dabei folgt unser dreistufiges Behandlungskonzept unserem Credo:

                                                                                                          

                                                                    so viel Therapie wie nötig und so wenig wie möglich.


Stufe 1
In einem ausführlichen Anamnesegespräch analysieren wir die aktuelle Situation, Symptome, Ursachen und Folgen. Wir betrachten dabei sowohl das berufliche als auch das private Umfeld und klären so den Grad der psychischen Belastung. Nach diesem ersten Termin geben wir Ihnen als Auftraggeber eine Einschätzung der Situation und des Behandlungsumfangs.


Stufe 2
Zeitnah zum Erstgespräch beginnt die Behandlungsphase. Je nach Ausgangssituation dauert diese Phase vier bis sechs Wochen. Es finden wöchentliche Termine statt, die der Entlastung, Stabilisierung und Stärkung dienen. Parallel zu diesen Terminen bekommen die Klient*innen Aufgaben und Übungen, die die Wirkung der Behandlung unterstützen und verstärken. In den meisten Fällen sind unsere Klient*innen ab jetzt wieder leistungsfähig.


Stufe 3
Im Anschluss an die Behandlungsphase folgt die Stabilisierung durch gezieltes Coaching. Hierbei wird das Verhalten, das zu der Burnoutbelastung geführt hat, analysiert und verändert. Ziel ist eine dauerhafte Stabilität und Resilienz. Diese Phase umfasst in der Regel zwei bis vier Termine, die in einem größeren zeitlichen Abstand erfolgen. Der längere Zeitrahmen führt dazu, dass neue Verhaltens- und Sichtweisen in den (Arbeits-)Alltag integriert werden können.         


Coaching


Was genau ist Coaching?

Der Begriff  leitet sich vom englischen „to coach“ (betreuen, trainieren) ab und bezeichnet eine Vielzahl von Trainings- und Beratungskonzepten, die der Entwicklung und Umsetzung persönlicher oder beruflicher Ziele dienen.

Dabei hilft Coaching

  • Klarheit zu gewinnen
  • die Selbstreflexion und -wahrnehmung zu steigern
  • individuelle Lösungen zu entwickeln und effektive Ergebnisse zu erreichen
  • Eigene Ressourcen zu erkennen, zu nutzen und so Potentiale freizusetzen

 

Wie genau läuft ein Coachingprozess ab?

Während des Coaching-Prozesses wechseln die Methoden im Verlauf. Es ähnelt einer Spiralbewegung, die immer höher steigt: Analysieren, Hinterfragen, Entwickeln, Ausprobieren, Analysieren, Hinterfragen, Entwickeln, Ausprobieren, Analysieren, Hinterfragen, Entwickeln, Ausprobieren, Analysieren, Hinterfragen, usw.

Dabei treibt uns folgende Frage ständig vorwärts:

Was brauchen Sie zu dem jeweiligen Zeitpunkt/in der jeweiligen Situation, um Ihrem Ziel einen Schritt näher zu kommen.


Wann genau ist Coaching hilfreich?

Zu den Coaching-Zielen können zum Beispiel gehören:

  • die Klärung und Lösung von konkreten und aktuellen Führungs- und Managementproblemen
  • Umgang mit veränderten Anforderungen, z.B. Beförderung
  • die Klärung und Strukturierung von Rollen und Aufgaben
  • die Erhöhung der sozialen und emotionalen Kompetenzen (Kommunikation, Konfliktlösung)
  • die Verbesserung der Selbstwahrnehmung der eigenen Person
  • Begleitung bei grundlegenden Entscheidungsprozessen und Optimierung des Entscheidungsverhaltens
  • besserer Umgang mit Stress und Belastungen
  • Optimierung der Arbeitsorganisation und des persönlichen Zeitmanagements

Oder einfach nur, wenn Sie die professionelle Sicht eines Außenstehenden möchten.